Junge Volksmusik-Power im Biberegg

05-12-2019

Autor Ruth Auf der Maur, «Bote der Urschweiz»

 

Bild Ruth Auf der Maur

 

Junge Volksmusik-Power aus der ganzen Schweiz

 

Viele begeisterte Jungmusikanten zeigten am Freitagabend 25. Oktober 2019 ihr Können im Restaurant Biberegg.

 

Aus dem Valsertal, aus dem Kanton St. Gallen, aus dem Urnerland und natürlich aus der Umgebung (Alpthal, Einsiedeln) waren die Jungformationen angereist. Erstaunlich, wie frisch und unbekümmert die jungen Musikerinnen und Musiker auftraten.

 

Ralph Janser, Präsident des Verbands Schweizer Volksmusik, führte unterhaltsam durch den Abend. Er entlockte den jungen Musikantinnen und Musikanten die eine oder andere persönliche, unverblümte Information rund um ihr Musizieren, was oft zur Erheiterung des zahlreichen Publikums beitrug.

 

Freude am Musizieren ist zentral, Preise gewinnen kommt später

Der ehemalige Präsident und Ehrenmitglied des VSV, Karl Dillier, war ebenfalls zu Gast und freute sich über den tollen Nachwuchs. „In meiner Jugend war es noch nicht möglich, eine Musikschule zu besuchen. Man merkt den Jungen heute diesen Vorteil an. Aber am wichtigsten finde ich, dass sie aus Freude, nicht aus Zwang musizieren“.

 

Wie hoch das Level am Jungmusikantenabend war, hörte man auch bei der jugendlichen Einsiedler Formation „Echo vom Rappämöisli“ mit Joel Kälin und Jari Bürgi am Schwyzerörgeli und Philipp Lacher am Kontrabass. Es erstaunt nicht, dass sie im letzten Dezember beim Prix Walo in die ersten Ränge kamen, denn ihr Zusammenspiel und ihr Rhythmusgefühl standen einer Formation von Erwachsenen in nichts nach.

1.jpgDs „Echo vom Rappämöisli“ unterhielt mit viel Können und tänziger Musik: An den Schwyzerörgeli Joel Kälin (16) und Jari Bürgi (13), Philipp Lacher (14) am Bass
2.jpg„Girlpower“: Das Schwyzerörgelitrio Birchler-Horat aus dem Alpthal verriet Ralph Janser, wie oft sie etwa zum Üben zusam-menkommen. Von links Svenja Birchler, Katja und Muriel Horat.